aschenputtel99

ana und mia- leben mit ES
 
 

My story

Als erstes kam SVV. Erst wollte ich das gar nicht, aber dann war der Schmerz irgendwie befreiend. Alles schlechte kann ich vergessen. Dass ich meine Freunde hasse(außer eine) und nur mit ihnen befreundet bin, weil ich sonst alleine wäre. Meine Mutter, die Perfektionistin, die will das ich so bin wie sie, die will, dass ich in allem die beste bin, die mich zwang Informatik zu belegen, NaWi-Ag zu belegen, die meine Hobbys bestimmen will(was ich nicht zu lasse) und meine Freunde, die will, dass ich beliebt bin und das kleine,perfekte, supersuperbrave Mädchen bin bei dem man merkt, dass es so perfekt und supersuperbrav ist, weil es eine perfekte Mutter hat. Aber all das bin ich nicht, ich bin gerne eine mittelmäßige Schülerin, bestimme gerne selbst über mein Leben und tue gerne Dinge, die sie niemals tun würde, allein schon deswegen.

Deshalb kam dann auch Ana zu mir. Ich wählte Ana, zwang sie herbei. Das kling jetzt für viele total krank, aber eine Tochter mit ES ist kein perfektes, supersuperbraves Mädchen mehr und mir geht es immer nur darum es meiner Mutter zu beweisen, dass ich nicht wie sie bin.

Mia kam ganz langsam, ohne das ich es merkte oder wollte. Sie schlich sich ein. Erst nur einmal, dann täglich oder öfter. Wenn ich einen FA hatte immer wieder die Finger in den Hals. Auch wenn ich etwas als FA bezeichne, das normale fette Leute als normal essen bezeichnen. Aber auch wenn ich mit meiner Mutter essen musste. Sie hat mich zu Mia gezwungen.

22.10.12 18:29

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